Höhlen von Matala

Kreta: In den Höhlen von Matala

Bereits in der Antike war Matala ein mystischer Ort. Gelegen an der Südküste Kretas soll der Göttervater Zeus hier in der Gestalt eines Stieres aus dem Meer gestiegen sein, mit der von ihm entführten Prinzessin Europa auf dem Rücken. In der Steinzeit wurden die Höhlen von Matala in das weiche und poröse Gestein gegraben, die Menschen lebten in diesen Wohnhöhlen. Später wurden die Höhlen von Christen als Grabstätten genutzt. Und in den 60er und 70er Jahren wohnten in den Höhlen von Matala Hippies und andere Aussteiger, ganz basic ohne Wasser und Strom. Auch Cat Stevens, Bob Dylan und Joni Mitchell lebten eine Zeit lang im Süden Kretas.

Heute ist das einstige Hippiedorf ein gemütlicher kleiner Ort. Tagsüber lässt es sich am Strand mit Blick auf die Höhlen entspannen, das Wasser ist kristallklar und lädt zum Baden ein. Die Höhlen von Matala sind inzwischen von einem Zaun umgeben und können tagsüber besichtigt werden. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht auf das Meer. Nach der Besichtigung bietet sich ein Bad im Meer an und natürlich ein Imbiss in einer der vielen gemütlichen Tavernen direkt am Strand.Kreta Matala

Höhlen von Matala

Wer dann noch Lust auf mehr Kultur hat, fährt weiter nach Phaistos, das nur wenige Kilometer landeinwärts liegt. Hier können die Reste eines alten minoischen Palastes besichtigt werden, der hier vor über 4.500 Jahren stand.

Höhlen von Matala: Besichtigung täglich von 10-19 Uhr, Eintritt 3,00 €, Kinder frei



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